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Türchen Nr. 19 – Emmentaler

Türchen Nr. 19 – Emmentaler

Hallo liebe Käsefreunde.
Heute stellen wir Ihnen den größten aller Käse aus den Bergen vor.

Sie kennen ihn alle, mindestens 73 höchstens 130 kg darf er wiegen.

Eine imposante Erscheinung. Aber – das ist gewollt – er ist voller Löcher.

Wo kommen die Löcher im Käse her? Das fragt schon Kurt Tucholsky, oder die Sendung mit der Maus.

Da bildet sich bei der Reifung Gas, und das will irgendwo hin. Raus kann es nicht. Die Rinde ist zu hart. Also entstehen die Löcher. Das kann man durch die Lagertemperatur steuern. Natürlich, die Amerikaner, die wollen größere Löcher als die Europäer. Bei uns kirschgroß, bei denen da drüben walnussgroß. Egal, Hauptsache, er hat dieses nussige leicht süßliche Aroma. Das schätzen sie die Freunde des Emmentalers. Unterschiede gibt es beim Geschmack durch die Lagerdauer. Wenn er ausgereift ist, fängt er an zu tränen. Es bildet sich Flüssigkeit in den Löchern. So soll er früher am beliebtesten gewesen sein. Deswegen nennt man das Emmentaler Urtyp.

Egal wie alt. Am besten ist er immer frisch vom Laib. Wir haben den Urtyp und die etwas jüngeren Käse. Gerade jetzt zu Fonduezeit, Und gerade jetzt zu Weihnachten kauft man gerne ein Stück echten Schweizer. Und damit ist immer der Emmentaler gemeint. Eben ein ganz besonderer Käse aus den Bergen!

Manfred Deppe

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